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Cabo Verde: Die Inseln

Kapverdische Inseln Cabo Verde für Reisen und Urlaub
Die ipps Cabo Verde Reisen Magazin Kapverdischen Inseln, auch Kapverden oder Cabo Verde genannt, aus der Weltall-Perspektive. Sie liegen auf Höhe des Senegal vor Westafrika im Atlantik.

Quelle: Google Earth Maps

Was sagt das auswärtige Amt aktuell über die Kapverden?

Gibt es aktuelle Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes und/oder Informationen zu den Kapverdischen Inseln?
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Die wichtigsten Reise-Inseln:

Boa Vista: Dies ist die drittgrößte Insel, mit Traumstränden und Dünen, paradiesisch und tropisch...ipps Cabo Verde Reisen Magazin

Brava: Bekannt als bezaubernde Insel der Blumen ist sie allerdings auch die kleinste im Archipel...ipps Cabo Verde Reisen Magazin

Fogo: Die Insel ist fast rund und hat einen 2829 m hohen Vulkan, der extrem steil herausragt...ipps Cabo Verde Reisen Magazin

Maio: Hier zu sein, heißt, sich an einem der ruhigsten Orte dieses Planeten zu befinden...ipps Cabo Verde Reisen Magazin

Sal: Weitläufige Strände und eine mondähnliche Landschaft, eine Oase der Ruhe...ipps Cabo Verde Reisen Magazin

S. Tiago: Als Wiege der Nation bezeichnet, ist dies die größte Insel des Archipels...ipps Cabo Verde Reisen Magazin

S. Antao: Eine Natur-Insel, mit imponierenden Bergen, tiefen Tälern, und weiten Hochebenen...ipps Cabo Verde Reisen Magazin

S. Nicolau: Die Insel war lange Zeit geistiges und kulturelles Zentrum des Archipels...ipps Cabo Verde Reisen Magazin

S. Vicente: Eine Insel, die zum Relaxen, aber auch zu den berühmten Kapverdischen Nächten einlädt...ipps Cabo Verde Reisen Magazin

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Cabo Verde Reisen

Cabo Verde Urlaubs- und Reise Informationen

Quelle: Kopp Tours



Einreisebestimmungen:
Deutsche, Schweizer und Österreicher benötigen zur Einreise auf den Kapverden einen noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültigen Reisepass und ein Visum.

Das Visum erhalten Sie über Kopp Tours, bei der Kapverdischen Botschaft in Berlin,

Botschaft der Republik Kap Verde
Dorotheenstraße 43, 10117 Berlin
Tel.: (030) 20 45 09 55, Fax: (030) 20 45 09 66
E-Mail: info@embassy-capeverde.de
Internet: www.embassy-capeverde.de
Mo–Fr: 9–17 Uhr

oder bei allen Honorarkonsulaten.

Die Visumgebühren betragen 35,- Euro pro Person.


Das Klima der Inseln
Die Kapverdischen Inseln bilden den westlichen Ausläufer der Sahelzone. Sie liegen in der Übergangszone vom subtropischen Hochdruck- in den tropischen Tiefdruckgürtel. Fast das ganze Jahr hindurch bestimmt der Nordostpassat das Klima (80 % der Winde), er bläst vom November bis April mit einer kontinuierlichen Geschwindigkeit von 4 bis 6 m pro Sekunde.

Der so genannte „Broma Secca“ (6 % der Winde) bringt trockenheiße Luftmassen des Saharahochs. Er tritt in kurzen Phasen in der Zeit von Dezember bis Januar auf und verteilt feinen Wüstenstaub auf den Inseln. An diesen Tagen kann es zu Einschränkungen im Flugverkehr kommen.

Im Spätsommer kann ein heftiger, feuchtheißer Südwestwind wehen, der den Inseln den langen ersehnten Regen bringt. Jedoch nur, wenn die Äquatoriale Tiefdruckzone weit genug nordwärts wandert. Diese Zone driftet im Verlauf eines Jahres von Süden nach Norden. Sie wird als Innertropische Konvergenz-Zone (ITC) bezeichnet, jener Bereich also, in dem der Nordwestpassat der Nordhalbkugel auf den Südwestpassat der Südhalbkugel zuströmt. Wenn diese Zone den Archipel erreicht, kommt es zu wolkenbruchartigen Ergüssen. In manschen Jahren fällt an einem Tag die gesamte Jahresmenge – in einer Stunde bis zu 200 l/km². Bleibt jedoch das Heranrücken der ITC-Zone aus, droht jedes Jahr aufs Neue der alte Fluch: Dürre.

Der vorherrschende Nordostpassat führt in über 1000 m Höhe trockenwarme Festlandluft mit sich. Diese überlagert tief liegende Luftmassen, welche durch die dominierende Meeresströmung, den Kanarendrift, relativ kühl gehalten werden. Eine Inversionswetterlage mit wolkenlosen Himmel und ungetrübtem Sonnenschein ist die Folge.

Der Passat kann aber auch Wolken und Regen bringen. Dann nämlich, wenn die herangetragenen Luftschichten an den Steilhängen der hohen Westinseln gestaut und zum Aufsteigen gezwungen werden. Dabei kühlen sie ab und die eingeschlossene Luftfeuchtigkeit kondensiert. Wolken und Nebel bilden sich und geben wertvolle Feuchtigkeit ab (Regen und Tau). Deshalb existiert in dieser Höhenstufe eine vielfältiger entwickelte Vegetation.

Zweimal im Jahr steht die Sonne im Zenit, am 22 Mai und 20 Juli. Dann gibt es keine Schatten mehr. Doch auf den Kapverden ist es dank des Atlantiks nur gemäßigt heiß. Da die Luft trocken ist (durchschnittliche Luftfeuchtigkeit bei 60 %), wirken auch hohe Temperaturen gemäßigt. Der kühlste Monat ist der Februar. Das Jahresmittel liegt bei ca. 25°C. Die Temperaturschwankungen sind im Verlauf des Jahres gering, ebenso die Unterschiede zwischen Tag und Nacht – jeweils nur 4°C - 6°C. Pro 100 m Höhenunterschied ist mit ca. 0,5°C - 1°C Abkühlung zu rechnen. In hoch gelegenen Orten auf Santo Antao, Fogo oder Brava sind abends Pullover angebracht.


Fauna
Auf den Kapverdischen Inseln gibt es, bis auf eine kleine Kolonie von Meerkatzen in der Bucht von Tarrafal auf Santiago, keine größeren wild lebenden Tiere. Die vorherrschende Fauna auf allen Inseln sind kleine Reptilien, Käfer und Insekten. Letztgenannte übertragen zwar keine tropischen Krankheiten, können aber vereinzelt, wie z.B. der Hundertfüßer giftig sein.

Hervorzuheben sind die Vögel, die man auf den Inseln beobachten kann. Einige Arten machen nur Zwischenstation auf ihren Wanderungen von und nach Europa und Afrika, während andere endemisch auf den Inseln sind. Ein großer Teil der Vogelarten sind Seevögel, die ihre Nester auf den Klippen rund um die Inseln und die Felseninseln bauen.

Die Tierwelt des Meeres ist sehr artenreich. Dies liegt vor allem an den unterschiedlichen warmen und kalten Meeresströmungen, die in den Gewässern der Inseln aufeinander treffen. Unter den Arten, die immer wieder vor der Kapverdischen Küste zu finden sind, befinden sich vor allem Thunfische, Delphine, Pottwale, Schwertwale und Riesenschildkröten, die im Juli und August an einsamen Stränden der Inseln ihre Eier ablegen. In den Gewässern um Kap Verde findet man auch riesige Mengen von Schalentieren. Zu erwähnen sind auch hier vor allem Langusten und große Muscheln. Bei den letztgenannten ebenso wie bei verschiedenen Meeresschnecken gibt es Exemplare mit wunderschönen Schalen, jedoch sollte man sich vorab über Ausfuhrbestimmungen erkundigen, wenn man diese als Andenken mitnehmen möchte.


Flora
Mit der Zeit passten sich die Pflanzen an das Relief, die Mikroklimate, die Trockenheit und die Winde an und begannen, sich weiterzuentwickeln. Heute gibt es ca. 90 Arten, die man nirgendwo sonst auf der Welt findet. Es handelt sich um endemische Arten der Kapverdischen Inseln.

Die Vegetation der Küste besteht aus verschiedenen salztoleranten, krautigen und niedrigen holzigen Arten. In den Mündungen der Täler und Flüsschen (Ribeiras) wachsen mehr oder weniger dichte Tamarisken- und Palmenbüsche. Besonders die Tamarisken-Büsche ziehen sich entlang der Ribeiras auch tiefer ins Landesinnere hinein; früher bildete diese Art häufig gemeinsam mit der Feige sog. Galeriewälder. Die Ebenen bis ca. 300 m waren an günstigen Stellen von einem sehr lockeren Savannenwald mit Akazien bestanden, ansonsten fand sich hier eine von Gräsern dominierte Steppe.

Die wohl schönsten Vegetationsformationen der Kapverdischen Inseln, eine üppige, als Federbusch bezeichnete Gebüschvegetation, finden sich auf den feuchteren, nach Nord-Nordost ausgerichteten Hängen, unter günstigen Bedingungen ab ca. 300 m. Diese erhalten durch den ganzjährig wehenden NO-Passat größere Nebelniederschlagsmengen. Typischerweise setzt sich der Federbusch fast ausschließlich aus endemischen Arten zusammen. Vielfach dominiert die Kapverden-Wolfsmilch, zu der sich dann Arten aus der Familie der Köpfchenblütler oder Rauchblattgewächse gesellen.

Äußerst interessant ist die Vegetation der Steilwände, die ebenfalls fast ausschließlich endemische Arten aufweisen. Diese wiederum können je nach Insel in ihrer Zusammensetzung sehr unterschiedlich sein. Eine Pflanze, die sich in den Steilwänden der Nordwest-Inseln sowie Santiagos und Fogos findet, ist die robuste Gänsedistelart Sonchus daltonii. Ältere Exemplare bilden häufig holzige Stämmchen. Nur in den Steilwänden der Serra Malagueta (Santiago) findet sich die 1994 entdeckte Wiederstoß-Art Limonium lobinii.






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